Familie
Familie besitzt in der japanischen Gesellschaft traditionell einen hohen Stellenwert. Gleichzeitig hat sich das Bild davon, was eine Familie ausmacht, in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert.
Das klassische Modell aus verheiratetem Paar und Kindern existiert weiterhin, ist jedoch längst nicht die einzige Lebensform. Menschen heiraten später oder überhaupt nicht, die Zahl der Geburten ist stark gesunken und immer mehr Haushalte bestehen aus nur einer Person. Daneben gibt es Alleinerziehende, Patchworkfamilien, unverheiratete Paare und andere Familienkonstellationen.
Das typische Bild einer japanischen Familie bestand lange aus einem berufstätigen Vater, einer Mutter, die sich hauptsächlich um Haushalt und Kinder kümmerte, und ein oder zwei Kindern.
Heute entspricht dieses Modell immer weniger selbstverständlich der Realität.
Viele Frauen arbeiten auch nach der Heirat weiter und Doppelverdienerhaushalte sind weit verbreitet. Gleichzeitig bestehen weiterhin gesellschaftliche Diskussionen darüber, wie Hausarbeit, Kinderbetreuung und berufliche Karriere zwischen den Partnern aufgeteilt werden.
Vorstellungen über Verpflichtungen gegenüber Eltern, Erwartungen an Kinder oder die Bedeutung des Familiennamens können auch heute noch eine Rolle spielen – wobei dies stark von der jeweiligen Familie abhängt.
Die Ehe besitzt weiterhin eine wichtige gesellschaftliche Bedeutung. Gleichzeitig heiraten Japaner heute im Durchschnitt wesentlich später als frühere Generationen und ein wachsender Teil der Bevölkerung bleibt unverheiratet.
Ein Grund dafür liegt auch darin, dass Ehe und Familiengründung gesellschaftlich häufig eng miteinander verbunden werden. Kinder außerhalb einer Ehe sind im Vergleich zu vielen europäischen Ländern deutlich seltener.
Wer Kinder bekommen möchte, verbindet diesen Wunsch daher häufig mit einer vorherigen Heirat.
Umgekehrt entscheiden sich Menschen teilweise gegen eine Ehe, weil sie die damit verbundenen finanziellen, beruflichen oder familiären Erwartungen nicht erfüllen möchten.
Die meisten Beziehungen und Ehen entstehen selbstverständlich aus eigener Partnerwahl.
Omiai, also arrangierte Ehen, existieren jedoch weiterhin in moderner Form, beispielsweise über professionelle Heiratsvermittlungen.
Hinzu kommen Dating-Apps und sogenannte Konkatsu (婚活) – Aktivitäten, die gezielt der Suche nach einem Ehepartner dienen.
Bei einer Eheschließung müssen Ehepartner nach geltendem japanischem Recht grundsätzlich denselben Familiennamen führen. In der Praxis übernimmt dabei meistens die Frau den Nachnamen ihres Mannes. Die Frage getrennter Familiennamen für verheiratete Paare wird seit Jahren gesellschaftlich und politisch diskutiert. Im privaten oder beruflichen Umfeld können Personen teilweise weiterhin ihren bisherigen Namen verwenden, der rechtliche Familienname richtet sich jedoch nach der Eintragung im Familienregister.
Ein wichtiger Bestandteil des japanischen Familienrechts ist das Koseki (戸籍). Dabei handelt es sich um ein staatliches Familienregister. Darin werden zentrale familienrechtliche Ereignisse dokumentiert, beispielsweise Geburt, Eheschließung, Scheidung, Adoption oder Tod.
Das Koseki ist damit wesentlich mehr als eine einfache Geburtsurkunde.
Japanische Staatsangehörige werden über dieses System familienrechtlich registriert. Eine Eheschließung oder Scheidung verändert entsprechend die Einträge im Familienregister.
Ausländische Staatsangehörige besitzen grundsätzlich kein eigenes japanisches Koseki, können jedoch beispielsweise als Ehepartner eines japanischen Staatsangehörigen in dessen Register vermerkt werden.
Kinder besitzen innerhalb vieler Familien einen hohen Stellenwert. Gleichzeitig gehört Japan zu den Ländern mit einer sehr niedrigen Geburtenrate. Familien haben heute häufig nur ein oder zwei Kinder, während viele Paare vollständig kinderlos bleiben. Die Gründe dafür sind vielfältig.
Hohe Lebenshaltungskosten, berufliche Unsicherheit, Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie und Karriere sowie die finanziellen und zeitlichen Anforderungen der Kindererziehung spielen dabei eine Rolle.
Besonders in einer Metropole wie Tokyo können Wohnraum und Betreuung zusätzliche Herausforderungen darstellen.
Die Erziehung unterscheidet sich selbstverständlich von Familie zu Familie. Trotzdem wird in Japan häufig relativ früh Wert darauf gelegt, dass Kinder lernen, innerhalb einer Gruppe zurechtzukommen und Rücksicht auf andere zu nehmen. Schule und Kindergarten spielen dabei eine wichtige Rolle.
Kinder übernehmen beispielsweise gemeinschaftliche Aufgaben und lernen, Verantwortung für bestimmte Bereiche ihres Alltags zu tragen. Mit zunehmendem Alter kann der schulische Erfolg eine erhebliche Bedeutung bekommen. Aufnahmeprüfungen für bestimmte Schulen und Universitäten können großen Einfluss auf die weitere Ausbildung haben. Deshalb besuchen manche Schüler zusätzlich eine private Nachhilfeschule – Juku (塾).
Traditionell waren die Rollen relativ eindeutig verteilt. Der Vater verdient das Geld. Die Mutter kümmert sich um Haushalt und Kinder. Dieses Modell verändert sich zunehmend.
Frauen sind heute selbstverständlich auf dem Arbeitsmarkt vertreten und viele Familien sind auf zwei Einkommen angewiesen.
Trotzdem übernehmen Frauen statistisch weiterhin einen größeren Anteil unbezahlter Haus- und Sorgearbeit. Gleichzeitig wird stärker darüber diskutiert, dass Väter mehr Verantwortung für Kinderbetreuung und Haushalt übernehmen sollen.
Japan verfügt mittlerweile über vergleichsweise großzügige gesetzliche Möglichkeiten für Elternzeit. Besonders bei Männern besteht jedoch eine Lücke zwischen dem gesetzlichen Angebot und traditionellen Vorstellungen der Arbeitswelt, auch wenn immer mehr Väter Elternzeit nutzen.
Auch Alleinerziehende gehören zur japanischen Gesellschaft. Nach einer Scheidung leben Kinder häufig überwiegend mit einem Elternteil. Alleinerziehende Mütter stellen dabei einen erheblichen Anteil der Einelternfamilien. Finanzielle Belastungen können für solche Haushalte besonders groß sein. Neben staatlichen Unterstützungsangeboten spielen daher Einkommen, Kinderbetreuung und Unterstützung durch Verwandte eine wichtige Rolle.
Japan besitzt eine stark alternde Bevölkerung. Damit gewinnt die Frage nach der Versorgung älterer Familienmitglieder zunehmend an Bedeutung. Traditionell wurde die Pflege alter Eltern stark als familiäre Verantwortung betrachtet. Heute lässt sich dies aufgrund kleinerer Familien, berufstätiger Ehepartner und räumlicher Entfernung nicht immer umsetzen. Neben der Unterstützung durch Angehörige existiert deshalb ein öffentliches Pflegeversicherungssystem sowie professionelle häusliche und stationäre Pflege. Familie und professionelle Versorgung können sich dabei ergänzen.
Adoption ist in Japan möglich und besitzt eine interessante Besonderheit:
Ein erheblicher Teil der Adoptionen betrifft historisch Erwachsene.
Eine Erwachsenenadoption kann beispielsweise dazu dienen, familiäre beziehungsweise erbrechtliche Beziehungen herzustellen oder den Fortbestand eines Familiennamens beziehungsweise Familienunternehmens zu sichern.
Daneben existiert selbstverständlich die Adoption von Kindern.
Hierbei wird zwischen unterschiedlichen rechtlichen Formen unterschieden. Eine besondere Adoption kann eine neue rechtliche Eltern-Kind-Beziehung schaffen und die vorherigen rechtlichen Beziehungen zu den leiblichen Eltern weitgehend beenden.
Familie ist nicht nur eine private Angelegenheit.
Fragen wie:
Wann heiratest du?
Wann bekommen wir Enkel?
Warum hast du noch keinen Partner?
können insbesondere bei Familientreffen durchaus auftreten.
Wie stark solche Erwartungen sind, hängt jedoch stark von Generation, Region und Familie ab.
Während konservativere Eltern möglicherweise großen Wert auf Heirat und Kinder legen, betrachten andere Familien die Lebensentscheidungen ihrer erwachsenen Kinder wesentlich entspannter.
Gerade zwischen den Generationen können deshalb sehr unterschiedliche Vorstellungen davon bestehen, wie ein „richtiges“ Erwachsenenleben aussehen sollte.
Zwischenmenschliche Beziehungen werden in Japan nicht zwangsläufig auf dieselbe Weise ausgedrückt wie in anderen Kulturen.
Zuneigung innerhalb einer Familie kann stärker durch Handlungen als durch Worte vermittelt werden zum Beispiel durch das Vorbereiten von Essen oder Geld für die Ausbildung zurücklegen.
Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass japanische Familien grundsätzlich weniger offen miteinander umgehen. Familien unterscheiden sich genauso stark voneinander wie überall sonst.
Es verdeutlicht lediglich, dass Fürsorge nicht immer ausdrücklich ausgesprochen werden muss.
Das klassische Modell aus verheiratetem Paar und Kindern existiert weiterhin, ist jedoch längst nicht die einzige Lebensform. Menschen heiraten später oder überhaupt nicht, die Zahl der Geburten ist stark gesunken und immer mehr Haushalte bestehen aus nur einer Person. Daneben gibt es Alleinerziehende, Patchworkfamilien, unverheiratete Paare und andere Familienkonstellationen.
Die moderne Familie
Das typische Bild einer japanischen Familie bestand lange aus einem berufstätigen Vater, einer Mutter, die sich hauptsächlich um Haushalt und Kinder kümmerte, und ein oder zwei Kindern.
Heute entspricht dieses Modell immer weniger selbstverständlich der Realität.
Viele Frauen arbeiten auch nach der Heirat weiter und Doppelverdienerhaushalte sind weit verbreitet. Gleichzeitig bestehen weiterhin gesellschaftliche Diskussionen darüber, wie Hausarbeit, Kinderbetreuung und berufliche Karriere zwischen den Partnern aufgeteilt werden.
Vorstellungen über Verpflichtungen gegenüber Eltern, Erwartungen an Kinder oder die Bedeutung des Familiennamens können auch heute noch eine Rolle spielen – wobei dies stark von der jeweiligen Familie abhängt.
Ehe
Die Ehe besitzt weiterhin eine wichtige gesellschaftliche Bedeutung. Gleichzeitig heiraten Japaner heute im Durchschnitt wesentlich später als frühere Generationen und ein wachsender Teil der Bevölkerung bleibt unverheiratet.
Ein Grund dafür liegt auch darin, dass Ehe und Familiengründung gesellschaftlich häufig eng miteinander verbunden werden. Kinder außerhalb einer Ehe sind im Vergleich zu vielen europäischen Ländern deutlich seltener.
Wer Kinder bekommen möchte, verbindet diesen Wunsch daher häufig mit einer vorherigen Heirat.
Umgekehrt entscheiden sich Menschen teilweise gegen eine Ehe, weil sie die damit verbundenen finanziellen, beruflichen oder familiären Erwartungen nicht erfüllen möchten.
Liebesheirat und arrangierte Ehe
Die meisten Beziehungen und Ehen entstehen selbstverständlich aus eigener Partnerwahl.
Omiai, also arrangierte Ehen, existieren jedoch weiterhin in moderner Form, beispielsweise über professionelle Heiratsvermittlungen.
Hinzu kommen Dating-Apps und sogenannte Konkatsu (婚活) – Aktivitäten, die gezielt der Suche nach einem Ehepartner dienen.
Der Familienname
Bei einer Eheschließung müssen Ehepartner nach geltendem japanischem Recht grundsätzlich denselben Familiennamen führen. In der Praxis übernimmt dabei meistens die Frau den Nachnamen ihres Mannes. Die Frage getrennter Familiennamen für verheiratete Paare wird seit Jahren gesellschaftlich und politisch diskutiert. Im privaten oder beruflichen Umfeld können Personen teilweise weiterhin ihren bisherigen Namen verwenden, der rechtliche Familienname richtet sich jedoch nach der Eintragung im Familienregister.
Das Koseki
Ein wichtiger Bestandteil des japanischen Familienrechts ist das Koseki (戸籍). Dabei handelt es sich um ein staatliches Familienregister. Darin werden zentrale familienrechtliche Ereignisse dokumentiert, beispielsweise Geburt, Eheschließung, Scheidung, Adoption oder Tod.
Das Koseki ist damit wesentlich mehr als eine einfache Geburtsurkunde.
Japanische Staatsangehörige werden über dieses System familienrechtlich registriert. Eine Eheschließung oder Scheidung verändert entsprechend die Einträge im Familienregister.
Ausländische Staatsangehörige besitzen grundsätzlich kein eigenes japanisches Koseki, können jedoch beispielsweise als Ehepartner eines japanischen Staatsangehörigen in dessen Register vermerkt werden.
Kinder
Kinder besitzen innerhalb vieler Familien einen hohen Stellenwert. Gleichzeitig gehört Japan zu den Ländern mit einer sehr niedrigen Geburtenrate. Familien haben heute häufig nur ein oder zwei Kinder, während viele Paare vollständig kinderlos bleiben. Die Gründe dafür sind vielfältig.
Hohe Lebenshaltungskosten, berufliche Unsicherheit, Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie und Karriere sowie die finanziellen und zeitlichen Anforderungen der Kindererziehung spielen dabei eine Rolle.
Besonders in einer Metropole wie Tokyo können Wohnraum und Betreuung zusätzliche Herausforderungen darstellen.
Erziehung
Die Erziehung unterscheidet sich selbstverständlich von Familie zu Familie. Trotzdem wird in Japan häufig relativ früh Wert darauf gelegt, dass Kinder lernen, innerhalb einer Gruppe zurechtzukommen und Rücksicht auf andere zu nehmen. Schule und Kindergarten spielen dabei eine wichtige Rolle.
Kinder übernehmen beispielsweise gemeinschaftliche Aufgaben und lernen, Verantwortung für bestimmte Bereiche ihres Alltags zu tragen. Mit zunehmendem Alter kann der schulische Erfolg eine erhebliche Bedeutung bekommen. Aufnahmeprüfungen für bestimmte Schulen und Universitäten können großen Einfluss auf die weitere Ausbildung haben. Deshalb besuchen manche Schüler zusätzlich eine private Nachhilfeschule – Juku (塾).
Mutter und Vater
Traditionell waren die Rollen relativ eindeutig verteilt. Der Vater verdient das Geld. Die Mutter kümmert sich um Haushalt und Kinder. Dieses Modell verändert sich zunehmend.
Frauen sind heute selbstverständlich auf dem Arbeitsmarkt vertreten und viele Familien sind auf zwei Einkommen angewiesen.
Trotzdem übernehmen Frauen statistisch weiterhin einen größeren Anteil unbezahlter Haus- und Sorgearbeit. Gleichzeitig wird stärker darüber diskutiert, dass Väter mehr Verantwortung für Kinderbetreuung und Haushalt übernehmen sollen.
Japan verfügt mittlerweile über vergleichsweise großzügige gesetzliche Möglichkeiten für Elternzeit. Besonders bei Männern besteht jedoch eine Lücke zwischen dem gesetzlichen Angebot und traditionellen Vorstellungen der Arbeitswelt, auch wenn immer mehr Väter Elternzeit nutzen.
Alleinerziehende Familien
Auch Alleinerziehende gehören zur japanischen Gesellschaft. Nach einer Scheidung leben Kinder häufig überwiegend mit einem Elternteil. Alleinerziehende Mütter stellen dabei einen erheblichen Anteil der Einelternfamilien. Finanzielle Belastungen können für solche Haushalte besonders groß sein. Neben staatlichen Unterstützungsangeboten spielen daher Einkommen, Kinderbetreuung und Unterstützung durch Verwandte eine wichtige Rolle.
Großeltern und ältere Angehörige
Japan besitzt eine stark alternde Bevölkerung. Damit gewinnt die Frage nach der Versorgung älterer Familienmitglieder zunehmend an Bedeutung. Traditionell wurde die Pflege alter Eltern stark als familiäre Verantwortung betrachtet. Heute lässt sich dies aufgrund kleinerer Familien, berufstätiger Ehepartner und räumlicher Entfernung nicht immer umsetzen. Neben der Unterstützung durch Angehörige existiert deshalb ein öffentliches Pflegeversicherungssystem sowie professionelle häusliche und stationäre Pflege. Familie und professionelle Versorgung können sich dabei ergänzen.
Adoption
Adoption ist in Japan möglich und besitzt eine interessante Besonderheit:
Ein erheblicher Teil der Adoptionen betrifft historisch Erwachsene.
Eine Erwachsenenadoption kann beispielsweise dazu dienen, familiäre beziehungsweise erbrechtliche Beziehungen herzustellen oder den Fortbestand eines Familiennamens beziehungsweise Familienunternehmens zu sichern.
Daneben existiert selbstverständlich die Adoption von Kindern.
Hierbei wird zwischen unterschiedlichen rechtlichen Formen unterschieden. Eine besondere Adoption kann eine neue rechtliche Eltern-Kind-Beziehung schaffen und die vorherigen rechtlichen Beziehungen zu den leiblichen Eltern weitgehend beenden.
Familie und gesellschaftliche Erwartungen
Familie ist nicht nur eine private Angelegenheit.
Fragen wie:
Wann heiratest du?
Wann bekommen wir Enkel?
Warum hast du noch keinen Partner?
können insbesondere bei Familientreffen durchaus auftreten.
Wie stark solche Erwartungen sind, hängt jedoch stark von Generation, Region und Familie ab.
Während konservativere Eltern möglicherweise großen Wert auf Heirat und Kinder legen, betrachten andere Familien die Lebensentscheidungen ihrer erwachsenen Kinder wesentlich entspannter.
Gerade zwischen den Generationen können deshalb sehr unterschiedliche Vorstellungen davon bestehen, wie ein „richtiges“ Erwachsenenleben aussehen sollte.
Zwischenmenschliche Beziehungen
Zwischenmenschliche Beziehungen werden in Japan nicht zwangsläufig auf dieselbe Weise ausgedrückt wie in anderen Kulturen.
Zuneigung innerhalb einer Familie kann stärker durch Handlungen als durch Worte vermittelt werden zum Beispiel durch das Vorbereiten von Essen oder Geld für die Ausbildung zurücklegen.
Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass japanische Familien grundsätzlich weniger offen miteinander umgehen. Familien unterscheiden sich genauso stark voneinander wie überall sonst.
Es verdeutlicht lediglich, dass Fürsorge nicht immer ausdrücklich ausgesprochen werden muss.